Produkt aus Kooperation

Stryd Footpod – Stryd Wattmesser

Vorweg möchte ich ein riesiges Dankeschön an die Firma Stryd aussprechen, die mir die Möglichkeit gegeben hat, einen ihrer Stryd Footpods zu testen. Der Stryd Footpod, wie er genannt wird, ist ein Sensor, der am Schuh befestigt wird um die erbrachte Leistung beim Laufen zu messen.

Das Gewicht des Sensors liegt beträgt 10g, bei einer Größe von 4cm Länge, 3cm Breite und 1cm Höhe. Dadurch erinnert der Sensor stark an einen Zeitmessungs-Chip.

Der akkubetriebene Sensor kann mithilfe eines Dockkabels geladen werden, wie es auch von diversen Uhren oder mp3 Playern bekannt ist. Die Akkulaufzeit des Sensors beträgt laut der Herstellerangabe einen Monat. Ich denke, dass die Akkulaufzeit sehr vom Gebrauch abhängt und variiert, vergleichbar mit einem Pulsgurt.

Das kohlefaserverstärkte Gehäuse ist nach IP67 zertifiziert, sodass auch vor Pfützen und Bächen nicht Halt gemacht werden muss. Die IP67-Zertifizierung definiert zum einen, dass das Gerät staubdicht ist, zum anderen den Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten.

Erster Eindruck Stryd Wattmesser

Geliefert wird der Sensor in einer kleinen Schachtel ohne viel Schnörkel. Finde ich sehr gut und macht einen hochwertigen ersten Eindruck! Im Lieferumfang befindet sich:

  • der Stryd Footpod
  • zwei Klipps für den Schuh
  • ein Ladekabel

Als Erstes habe ich den Sensor vollständig aufgeladen, bevor ich ihn mit meiner Uhr gekoppelt habe. In meinem Fall, mit der Garmin Fenix 5, hat das ohne Probleme geklappt. Man hat die Möglichkeit den Sensor über ein IQ Feld in sein bestehendes Training wie z.B. Laufen oder Trailrun einzubauen. Die zweite Möglichkeit ist die Installation der Stryd App auf der Uhr. Was verwendet wird bleibt jedem Nutzer selbst überlassen.

Mit welchen Uhren der Sensor gekoppelt werden kann, findet ihr HIER

Dann wird der Sensor wie ein Pulsgurt gekoppelt. Dafür wählt man Leistungsmesser und schon kann der Footpod mit der Uhr verbunden werden. Der Stryd Sensor muss nicht eingeschalten werden, das geschieht automatisch – ebenfalls wie bei einem Pulsgurt.

Jetzt kann gestartet werden. Los gehts…

Praxistest Stryd Footpod

Der Footpod wird mithilfe der Clips in die Schnürung des Schuhs geklippt und ist sofort einsatzbereit. Durch das IQ-Feld (bei Garmin) werden alle Daten aufgezeichnet, wie unter anderem Werte der Leistung, der Schrittfrequenz, des vertikalen Verhältnisses. Mit 10g muss ich nicht erwähnen, dass der Footpod nicht stört oder in irgendeiner anderen Form negativ auffällt.

Die erhaltenen Daten werden ohne nennenswerte Verzögerung auf die Uhr übertragen. So lässt sich schön nach Watt laufen. Hier muss man sich wie beim Laufen nach Puls erst darauf einstellen.

oder hier https://www.laufenmitwatt.de/

Auch sollte sich eine Eingewöhnungsphase gegönnt werden um erstmals Daten zu sammeln.

Ich werde noch mehr Beiträge schreiben, die sich mit dem Thema Laufen mit Watt beschäftigen. Jetzt noch zwei kleine Beispiele wo ich den Vorteil dieses Wertes sehe und warum ich mich näher mit dem Thema Laufen mit Wattmesser beschäftigen wollte.

Aha Erlebnis A:

Montag Früh 5:30, ich laufe von zuhause los und denke mir „boah heut ists aber wieder zach“ ein Blick auf die Uhr zeigt mir dann, dass ich mit 170 Watt dahin jogge. Nicht unbedingt mein Spitzenwert. Also versuche ich, mehr Watt zu generieren, und kann so effektiver Trainieren.

Aha Erlebnis B:

Ich laufe auf und ab durch den Wald und versuche eine GL1 Einheit zu laufen. Das schaffe ich aber nicht, da der Pulswert viel zu träge ist. Die Wattleistung dagegen ist sehr genau und aktuell.

Stryd Powercenter – Dashboard

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Natürlich bekommt man mit dem Sensor auch die Möglichkeit mitgeliefert seine Daten auszuwerten. Dafür kann man das Stryd Powercenter verwenden. Es macht jedoch, wie bereits weiter oben erwähnt, durchaus Sinn erstmal eine Zeit lang Daten zu sammeln. Daten aus der Vergangenheit lassen sich nicht in Stryd importieren!

Fazit zum Stryd Footpod

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An der Qualität des Sensors lässt sich nichts bemängeln. Die Wattmessung ist vor allem für das Training im Gelände und den Bergen eine super Möglichkeit, alle absolvierten Trainings miteinander zu vergleichen. Ob man sich an den Wert Power/Watt/Leistung, wie man diesen auf nennen mag, hält, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Das Laufen mit Watt steckt noch in den Kinderschuhen. Solange Plattformen wie Garmin keine besseren Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen, wird sich daran vermutlich auch nicht so schnell etwas ändern. Auch Trainingspläne für die breite Masse könnten dabei hilfreich sein. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich mache mich jetzt einmal ans Daten sammeln und werde bald von meinen Fortschritten beim Training nach Watt berichten.

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