Shotgun Kinderfahrradsitz – Erfahrungsbericht

es hat lange gedauert, bis ich mich durchgerungen habe, so einen Fahrradsitz zu bestellen. Ich war nicht sicher bzw. traute ich meinen Kindern das, warum auch immer nicht zu, auf dem Sitz sitzen zu bleiben. Nachdem ich aber unseren Standardsatz nie verwendet habe und schon gar nicht damit in den Wald gefahren wäre, haben wir uns einen Sitz von KidsRideShotgun bestellt.

Sofort war klar, dass all meine Bedenken bzgl. vom Sitz fallen, unbegründet waren. Zuerst habe ich den Sitz mit meinem Großen, der schon Fahrrad fahren kann, vier Jahre alt, ausprobiert. Seit diesem Tag fahren wir mindestens einmal die Woche zusammen mit dem MTB in den Wald oder besuchten schon die eine oder andere Berghütte.

Wie oben schon geschrieben haben wir auch Berghütten damit besucht. Hier sollte man sich aber klar sein, dass man schon ein paar Kilo mehr den Berg hinauf kurbeln muss. Was mir aber sehr viel Spaß bringt.

Shotgun Kinderfahrradsitz - Erfahrungsbericht

Natürlich wollte meine Kleine mit 1,5 Jahren das auch ausprobieren. Ich war sehr erstaunt, als auch das geklappt hat. Allerdings würden ihr 1-2 cm längere Beine nicht schaden. Aber kommt ja noch. Die Altersangabe des Herstellers mit 2 Jahren ist also durchaus berechtigt.

Ein weiterer Vorteil an dem Sitz ist die Kommunikation mir dem Kind. Das Kind lässt sich leicht beobachten, um zu sehen, ob alles ok ist. Es lassen sich Gespräche führen und das Kind kann sehen, was vor dem Rad passiert, muss in den Kurven mitarbeiten und lernt so auch eine Menge beim Radfahren.

Auch lässt sich dadurch ein Rucksack ohne Probleme mitführen, ohne damit dem Kind noch mehr Sicht zu nehmen.

Der einzige Nachteil an dem Sitz ist, dass Kinder darauf nicht schlafen können. Wenn man das überhaupt als Nachteil werten kann. Dafür sollte man ohnehin einen Anhänger verwenden.

Noch ein paar Worte zu der Montage. Der Sitz lässt sich wirklich einfach montieren und kann, sobald einmal eingestellt, ohne Werkzeug wieder entfernt werden.

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