PIEPS iPROBE 2 – Praxistest und Funktionen

Fakten:

Hersteller: PIEPS
Preis: 130 - 170 €
zum Hersteller

Allgemein

Länge in cm: 220 /260 / 300
Gewicht in g: 390 / 430 / 470
Versorgung: 1 Alkaline AA
Batterielebensdauer min. h: 125
Reichweite Annäherung (m): ca. 0,5 - 2
Reichweite Trefferanzeige: ab max. 50 cm bis 0 cm

PIEPS iPROBE 2 – Praxistest und Funktionen


Bei der iPROBE 2 handelt es sich nicht einfach nur um eine Sonde. Die iPROBE 2 bringt einige Eigenschaften mehr mit, welche die Lokalisierung eines Verschütteten gewaltig erleichtern. Diese moderne Sonde verfügt über ein kleines LVS Gerät, welches sich in der Spitze der Sonde befindet. Im Falle einer Mehrfachverschüttung ist diese iPROBE auch sehr hilfreich.

erster Eindruck zur iPROBE 2

Hält man die iPROBE 2 das erste Mal in der Hand, macht sie sofort einen soliden Eindruck. Durch die Elektronik hat die Sonde ein Gewicht von 390g bei einer Länge von 220cm. Dadurch ist diese Sonde ein kleines bisschen schwerer als die normalen Sonden. Allerdings fällt zumindest uns dieses Gewicht in keinster Weise, weder im Aufstieg noch in der Handhabung, auf. Die Verarbeitung ist wie von Pieps gewohnt sehr gut und auch die Bedienung ist kinderleicht.

Preis: EUR 179,90
statt: EUR 185,00

Wie funktioniert die iPROBE 2

Die Sonde wird automatisch durch Spannen eingeschalten (AUTO-SWITCH ON/OFF) und durchläuft dann wie auch die LVS-Geräte von PIEPS einen Selbsttest. Die Aktivierung der Sonde wird akustisch und durch LEDs am oberen Ende angezeigt. WICHTIG! Die Sonde muss dafür komplett gespannt werden….Kein manuelles Einschalten notwendig.

Durch Funktionen wie die optische und akustische Trefferanzeige muss man sich nicht mehr nur auf sein Feingefühl beim Sondieren verlassen, sondern bekommt durch Piepen und Blinken mitgeteilt, wenn ein LVS- Gerät in der Nähe ist oder gefunden wurde. Befindet sich die Spitze der iPROBE im Umkreis von 50cm zu einem LVS-Gerät, wird der Fund mit einem Dauerton und leuchtenden LEDs angezeigt. Das funktioniert mit allen aktuellen LVS-Geräten, auch bei denjenigen die nicht aus dem Hause Pieps stammen.

Eine zusätzliche Funktion von der bislang nur die Besitzer von PIEPS LVS-Geräten profitieren, ist die einfachere Suche nach  einer MEHRFACHVERSCHÜTTUNG. Diese Funktion schaltet das Senden-Signal eines LVS-Gerätes ab, sobald sich die Spitze einer iPROBE 2 Sonde im Umkreis von 50cm befindet. Man könnte sagen, dass die iPROBE das LVS-Gerät in den Sleep-Modus schickt, solange sie sich in der Nähe befindet. Das hat bei einer Mehrfachverschüttung den Vorteil, dass dieses Signal von keinem LVS-Gerät mehr empfangen wird, da es bereits lokalisiert wurde. So wird dieses Signal für alle Suchenden markiert und es kann gezielt nach den restlichen Verschütteten gesucht werden.

Verwendung der iPROBE 2

iPROBE aktivieren

Nach dem Aufspannen der iPROBE lässt sich akustisch und an den abwechselnd grün blinkenden LED’s erkennen, dass die Sonde aktiviert und betriebsbereit ist. Trifft die Spitze der Sonde auf das Signal eines LVS-Geräts, zeigt die Sonde dies mit einem Wechsel der Farbe und des Blinkrhythmus an. Die LED’s blinken nun gleichzeitig, leuchten blau und zusätzlich wird dies durch ein akustisches Piep-Signal ergänzt. Erreicht die Spitze der Sonde den Bereich der sich 50cm um das zu findende LVS-Gerät befindet, ertönt ein Dauerton und die LED’s blinken durchgehend blau. Jetzt kann sofort mit dem Ausgraben begonnen werden. Entfernt man sich wieder aus diesem Bereich, kommt es wieder zu einem Piepen und blinkenden LED’s. Dadurch kann nach der/den verschütteten Person/en sehr gezielt gesucht werden, ohne unnötigen Zeit-/Kraftverbrauch durch zu breite oder ungenaue Suchgebiete.

iPROBE support

Diese Funktion muss von beiden Geräten unterstützt werden, der Sonde sowie dem LVS-Gerät. Bisher wird die iPROBE Funktion leider nur von den LVS-Geräten der Firma Pieps unterstützt. Wir können nur hoffen, dass bald auch andere Hersteller diese Funktion unterstützen.

Unter iPROBE Support versteht man folgendes: Das sendende LVS-Gerät erkennt, wenn die Spitze einer iPROBE Sonde sich im Umkreis von 50 cm befindet. Stellt das LVS-Gerät dies fest, schaltet es in den Sleep-Modus. Das bedeutet, es werden keine Signale mehr vom LVS-Gerät gesendet so lange die Spitze der Sonde in der Nähe ist. Dadurch verschwindet das Signal auf allen suchenden Geräten, was verhindert, dass Suchende einem bereits lokalisierten Signal folgen. Wie oben bereits beschrieben, ist dies besonders bei Mehrfachverschüttung sehr hilfreich.

iProbe-Support: PIEPS DSP PRO ICE, DSP PRO, DSP SPORT, PIEPS MICRO, PIEPS DSP (ab Softwareversion 5.0), PIEPS DSP TOUR, PIEPS FREERIDE

Fazit zur iPROBE 2

Aufgrund der zusätzlichen Funktionen wird das Sondieren sehr viel einfacher. Darum müssen wir uns im Ernstfall nicht mehr nur auf unser Feingefühl verlassen, sondern werden von der Sonde aktiv bei der Suche nach Verschütteten unterstützt. Das Blinken und das akustische Piep-Signal der Sonde kann im Ernstfall Leben retten. Kurzum, wir würden immer als Erstes zur iPROBE greifen, anstatt zu einer herkömmlichen Sonde.

Funktionen der iPROBE 2

AUTO-SWITCH ON/OFF
Die Sonde wird durch komplettes Aufspannen automatisch eingeschaltet und durch Abspannen automatisch ausgeschaltet.
OPTISCHE & AKUSTISCHE TREFFER-ANZEIGE
Durch das in der Spitze integrierte LVS-Gerät ist es der Sonde möglich jeden LVS-Sender der laut Norm EN300718 sendet, optisch und akustisch anzuzeigen.
OPTISCHE & MEHRFACHVERSCHÜTTUNG
Diese Funktion muss nicht nur alleine die Sonde, sondern auch das LVS-Gerät unterstützen. Wenn mit der Sonde ein LVS-Gerät gefunden wurde, schaltet sich das gefundene LVS-Gerät in den Sleep-Mode. In diesem Modus hört das LVS-Gerät auf zu senden. Dadurch wird das Signal für ALLE suchenden LVS-Geräte nicht mehr angezeigt. Diese Funktion unterstützen bis lang nur Geräte der Firma Pieps. iProbe-Support: PIEPS DSP PRO ICE, DSP PRO, DSP SPORT, PIEPS MICRO, PIEPS DSP (ab Softwareversion 5.0), PIEPS DSP TOUR, PIEPS FREERIDE


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