Mozart 100 Rückblick 2018

Wie letztes Jahr will ich Euch in diesem Beitrag an meinen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken beim Mozart 100 teilhaben lassen. Letztes Jahr bin ich den Mozart100 Scenic Light mit 32 Kilometern und ca 1200 Höhenmetern gelaufen. Dieses Jahr wollte ich den Marathon mit 42 Kilometern und 1600 Höhenmetern versuchen. Allerdings kam dann alles etwas anders als gedacht.

Der Tag zuvor 15.06.2018

Am Tag zuvor stand die Anreise auf dem Plan. Allerdings bin ich schon etwas früher los, da ich mich im Baby Stress vergessen hatte anzumelden. Anscheinend habe ich dieses kleine aber schon wichtige Detail im Babystress vergessen. Aber das war überhaupt kein Problem. Bis um 20:00 Uhr des Vortages konnte ich mich im Raceoffice am Kapitelplatz noch anmelden. Dort kam dann alles anders als geplant. Ich habe mich nicht wie geplant für den Mozart Marathon, sondern aus guter Laune heraus für den Mozart Ultra angemeldet. Das bedeutete nicht 42 Kilometer mit 1600 Höhenmetern, sondern 62 Kilometer mit 2000 Höhenmeter. Warum? Ich habe keine Ahnung!

Mozart Ultra-Mozart 100 Ultra-Mozart Trail-2018 22

Nach der Anmeldung habe ich mir noch etwas zu essen besorgt und dem Unterhaltungsprogramm gelauscht, bevor ich mich wieder auf den Weg gemacht habe. Abends war nur noch ausruhen für morgen angesagt.

Samstag 16.06.2018 Mozart 100 Ultra

Vortag Mozart Ultra-Mozart 100 Ultra-Mozart Trail-2018 03

Eine Stunde vor dem Start war noch alles ganz ruhig, erst nach und nach sammelten sich die Starter der Marathon und Ultra Distanz am Kapitelplatz. Jetzt mussten wir noch bis 08:00 Uhr warten, bis wir starten durften. In der Zwischenzeit hab ich einfach Smalltalk mit anderen Startern gemacht. Gab ja einiges zu plaudern.

Das Starterfeld sammelte sich langsam hinter dem Startbogen und wartete auf den Startschuss. Pünktlich um 08:00 durften wir dann loslaufen und machten uns auf den Weg. Das Tempo war anfangs ganz schön hoch aber klar, alle wollten so schnell wie möglich auf die schönen Trails der Strecke. Die ersten knapp 8 Kilometer sind wir durch Salzburg gelaufen. Die Polizei und Streckposten sperrten Straßen, sodass alle Läufer ohne anzuhalten durch die Stadt laufen konnten.

Nachdem die Läufer Salzburg hinter sich gelassen haben, ging es in die Glasenbachklamm. Leider musste ich durch die Klamm laufen, denn das glasklare Wasser und einige kleine und größere Wasserfälle sahen schon sehr einladend aus. Ich denke nicht das die Klamm noch ein echter Geheimtipp ist aber im Hochsommer, dank der kühleren Temperaturen und des kühlen Wassers, ein super Ausflugsziel. Nach der Glasenbachklamm sind wir nach Hinterwinkl gekommen. Dort gab es die erste Labestation. Die Labestationen haben schon wie im Jahr zuvor keine Wünsche offen gelassen. Danach ging es über die Pechauer Scharte weiter vorbei an dem Plötz Wasserfall bis Hof.

In Hof gab es dann wieder eine Labestation und alle Marathon Läufer durften hier wenden und sich auf den Weg zurück nach  Salzburg machen. Die Ultra Starter, wo ich dazu gehörte, haben sich auf den Weg nach Fuschel gemacht. Die Strecke führte knapp am Ufer des Fuschlsee vorbei. Einige Male war das kühle und klare Wasser des Fuschlsees sehr verführerisch und ich wollte nur zu gerne einfach die Laufschuhe ausziehen und mich dort breit machen. Aber das stand heute nicht am Plan, deshalb ging es weiter. Einmal rund um den Fuschlsee und wieder Zurück nach Hof zur Labestation.

Von dort aus ging es dann aber nicht einfach wieder zurück nach Salzburg. Nein! Die Strecke führte durch das Koppler Moor bis hinauf zum Nockstein. Unglaublich, wie anspruchsvoll so ein kleiner Berg nach 53 Kilometern werden kann. Oben angekommen genoss ich den schönen Ausblick, bevor ich der Strecke durch die Nocksteinklamm folgte.

Nockstein Mozart Ultra-Mozart 100 Ultra-Mozart Trail-2018 09

Jetzt ist es nicht mehr weit ins Ziel. Salzburg lag ja schon quasi vor meinen Füßen also weiter. Laufen konnte ich schon fast nicht mehr und Krämpfe im Rücken machten mir das Leben nicht unbedingt leichter. Aber jetzt is a scho wurscht! In Salzburg machte die Strecke dann noch einen kleinen Abstecher über den Kapuzinerberg um die letzten der 200 Höhenmeter von insgesamt 2000 zu sammeln. Also rüber über den Kapuzinerberg und durch die Stadt zum ersehnten Ziel.

Mozart Ultra-Mozart 100 Ultra-Mozart Trail-2018 22

Dann war es geschafft und ich lief über die Ziellinie. Jetzt muss ich noch ein großes LOB und DANKE an die Veranstalter und Helfer dieser Veranstaltung richten. Alle die man auf der Strecke getroffen hat waren nett und hatten sichtbar Spaß und Freude, an dem was sie gemacht haben. Man wurde immer und überall angefeuert und jeder wusste genau, wo es lang geht. Noch einmal vielen vielen Dank an das tolle Team. Bis zum nächsten Mal 😄

Fazit

Auch dieses Jahr war der Mozart100 mit Sicherheit eines meiner Highlights und etwas, an das ich mich noch lange erinnern werde. Es war sehr anstrengend und fordernd. Man hat nicht immer einen super Tag und fliegt nur so über die Strecke und vor allem dann ist eine hervorragende Organisation, Verpflegung und alles was dazugehört enorm wichtig. Und das alles bringt der Mozart100 mit. Deshalb werde ich 2019 sicher wieder am Start stehen.

Video von Christian und Andreas Streinbrecher

Zu finden sind die beiden auch auf Facebook, schaut mal vorbei.

Weitere Links zum Mozart 100

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