Garmin Fenix 5 mein neuer Begleiter – Langzeittest

Nach einer schönen Zeit mit meiner Garmin Forerunner 920XT hab ich mich für ein kleines Update entschieden. Dabei blieb ich meiner bevorzugten Marke treu und bestellte mir die Garmin Fenix 5, um in Zukunft weiterhin meine Läufe und Aktivitäten aufzeichnen zu können. Meine Forerunner 920XT machte mir in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit dem Barometer. Das Barometer lieferte immer wieder falsche oder überhaupt keine Werte. Gerade, wenn man wie ich öfter in den Bergen unterwegs ist, sind absolvierte oder noch zu absolvierende Höhenmeter etwas, auf das ich nicht verzichten möchte.

Für die Fenix 5 gibt es schon mehr als genug Testberichte und Artikel, in denen die Uhr präsentiert wird. Deshalb geht es in diesem Beitrag nur darum, warum ich meine Forerunner 920XT durch die Garmin Fenix 5 ersetzt habe.

Größeres Display

Garmin Fenix 5

Die Fenix 5 hat ein größeres und kontrastreicheres Display als die 920XT und lässt sich dadurch einfacher und besser lesen. Das runde Design gefiel mir auch schon immer besser als das alte Casio Design der 920XT.

24/7 Aufzeichnung

Bei einer meiner ersten Laufuhren der TomTom Spark hatte man die Möglichkeit Puls und Bewegung auch aufzuzeichnen wenn man schlief oder einfach nur spazieren ging. Diese Funktion wollte ich wieder haben. Die Fitness-Tracker Funktion, ist absolut kein muss und die meisten Menschen können wahrscheinlich drauf verzichten, aber ich wollte diese Funktion einfach wieder haben.

Navigation

Auf die Möglichkeit mit der Uhr zumindest in einem kleinen Maß zu navigieren wollte ich auch nicht mehr verzichten. Die Fenix 5 kann wie auch schon ihre Vorgänger die gelaufene bzw. zurückgelegte Strecke aufzeichnen, um zu zeigen, wo man lang läuft oder um zurück zum Ausgangspunkt zu finden. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit über Garmin Connect eine Strecke auf die Uhr zu laden, um dieser im Anschluss zu folgen.

Herzfrequenzmessung am Handgelenk

Zum Schluss noch der wichtigste Punkt weshalb ich mich für die Fenix 5 entschieden habe. Das Wichtigste war für mich die Möglichkeit der Verwendung der Fenix 5 auch OHNE Brustgurt, weil ich oft mit dem Laufrucksack unterwegs bin und dieser meist an der Vorderseite mit Riemen fixiert wird, störte mich an dieser Stelle der Brustgurt einfach. Die Riemen verfangen sich dann oft am Brustgurt oder ziehen in nach unten. Da konnte ich das Laufen einfach nicht genießen, wenn man andauernd irgendwo herum zupfen muss. Bin ich aber einmal ohne Rucksack unterwegs, kann ich den Brustgurt einfach anlegen und die Uhr koppelt sich von alleine. Probleme mit der Pulsmessung ⇨ Langzeittest

Armband austauschen

Garmin Fenix 5

Für den Fall, dass jemand auf Abwechslung steht, kann man das Armband der Fenix 5 schnell und einfach gegen ein anderes ersetzen. So kann die Uhr etwas personalisiert werden. Wie wichtig diese Eigenschaft für jemanden ist, bleibt jedem selbst überlassen. Aber spätestens, wenn ein Band einmal abreist, ist man froh das Armband schnell und einfach selbst tauschen zu können. Für mich ist das eher Nebensache, aber wenn es möglich ist, warum nicht 🙂

Fazit Garmin Fenix 5

Nach ein paar Wochen mit der Garmin Fenix 5 bin ich noch immer voll zufrieden. Der Akku hält, was er verspricht, GPS ist sehr genau und die Pulsaufzeichnung funktioniert genauso gut wie mit Brustgurt. Zumindest hab ich bis jetzt keine großen Unterschiede feststellen können.

Langzeittest

Die Uhr ist ein sehr verlässliches Gerät, das jeden Läufer beim Training sehr gut unterstützen kann, wenn man sich damit beschäftigt. Der kleine Datensammler kann aber auch verwirren. In meinem Fall hat die Uhr einfach keine Prognosen zu Form und VO2 Max gemacht oder anderes gesagt, die Werte haben sich einfach nicht verändert. Es hat dann etwas gedauert, bis ich dahinter gekommen bin, was ich hier falsch mache.

Fenix 5 unterschied zwischen Laufen und Trail run

Fenix 5 unterschied Laufen Trailrunning

Wichtig ist zu wissen, dass die Uhr bei der Verwendung des Trail Run – Modus keine Aufzeichnung des VO2 Max und anderen Leistungsdaten macht. Diese Daten werden nur im Laufen – Modus gesammelt bzw. verarbeiten. Anfangs hat mich das etwas verwirrt. Denkt man kurz darüber nach, ergibt es jedoch Sinn. Der VO2 Max wird anhand von Puls und Tempo/Pace berechnet. Ist man nun auf einem Trail unterwegs der meistens auch Höhenmeter oder kurze Kletter – oder Steig – Passagen beinhaltet, ist die ganze Berechnung für die Katz und der VO2 Max wird immer weiter fallen.

Fenix 5 Probleme mit der Pulsmessung

Was mir neulich aufgefallen ist, ist leider nicht sehr erfreulich. Die Fenix 5 hat Probleme mit der Pulsmessung am Handgelenk. Ändert sich rasch der Puls bei schnellen Tempowechseln oder Bergauf- und Bergab-Passagen, dann zeigt die Uhr dies einfach nicht an. Der Puls geht dann langsam hoch und genauso langsam wieder runter. Läuft man zum Beispiel mit 140 Puls gemütlich einen Weg entlang und kommt dann zu einem Anstieg, der mit hohem Tempo gelaufen wird, braucht die Fenix 5 sehr lange, bis der richtige Puls anzeigt wird. Da platzt mir schon fast der Kopf und die Uhr zeigt einen Puls von 155 an 🙂 So sind Trainings mit schnellem Wechsel im Pulsbereich einfach nicht möglich. In diesem Fall ist man wieder auf einen Brustgurt angewiesen. Wer aber eher weniger auf seinen Puls achtet, kann die Probleme mit der Pulsmessung vernachlässigen.

Meine Lösung

Ich laufe weiterhin ohne Brustgurt, da eine Leistungsbestimmung beim Traillauf für die Uhr ohnehin nicht möglich ist. Spezielle Trainings, bei denen ich genauer auf meinen Puls achten muss, laufe ich dann einfach mit Brustgurt. Außerdem habe ich bemerkt das wenn ich die Uhr sehr weit hinten auf dem Arm festmache klappt es auch mit der HF-Messung am Handgelenk.

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