Kroatien 2017

Diesen Sommer zog es uns wieder nach Kroatien. Diesmal aber nicht nach Krk- Baska wie die Jahre davor, sondern auf die Halbinsel Istrien. Das Highlight für uns: Wir sind den ersten Urlaub mit unserem Camper angetreten 🙂

Da wir uns noch ziemlich unsicher waren wie das mit dem Campen so funktioniert, haben wir uns ein paar Tage einen Platz auf einem Campingplatz reserviert. Eine Nacht wollten wir aber versuchen uns direkt vor Ort einen Stellplatz zu suchen, um zu wissen ob wir nächstes Jahr einfach aufs gerade Wohl fahren können, ohne uns vor ab auf ein festes Ziel festzulegen. Also haben wir uns während der Fahrt auf die Suche nach einem Schlafplatz gemacht. Nach nicht einmal fünf Minuten sind wir auch schon fündig geworden und haben unser Glück versucht.

Campsite Polari

Entschieden haben wir uns für den Campingplatz Campsite Polari der nur drei Kilmometer südlich von Rovinj liegt. Dort haben wir von den netten Mitarbeitern gleich einen Stellplatz für eine Nacht bekommen. Nachdem wir uns eine (von vielen freien) Parzelle ausgesucht und den Camper geparkt hatten, ließen wir dann den Abend noch gemütlich am Strand ausklingen und sahen uns etwas um.

Der Campingplatz liegt in einer schönen Bucht und bietet alles was man braucht. Dort findet man einen großen Pool mit einem Kinderbecken, Restaurants und Bars. Auch für Freizeitaktivitäten und Sport ist gesorgt, das Angebot umfasst Tennis, Beachvolleyball, Basketball, Handball und Tischtennis. Das Polari bietet auch einen Kinderspielplatz, einen Miniclub und Unterhaltungsprogramm. Des Weiteren ist es möglich das eigene Boot mitzubringen.

Campingplatz Mon Perin

Am Tag darauf machten wir uns auf den Weg zu unserem reservierten Stellplatz am Campingplatz Mon Perin. Der Campingplatz liegt in Bale und verfügt über drei Restaurants, einen Mini-Markt, einen Obststand und täglich wird frischer Fisch verkauft. Gratis W-Lan am gesamten Campingplatz ist ebenfalls inkludiert. Liegestühle und Tretboote, Kajaks und vieles mehr, können am Strand gemietet werden. Volleyballplätze und Tischtennisplatten lassen sich mit Hilfe des übersichtlichen und gut beschrieben Plans des Campingplatzes auch leicht finden.

Dieses mal haben wir unseren Urlaub etwas ruhiger verbracht. Trotzdem haben wir die vier Tage gut genutzt. Schnorcheln, Kajak fahren, am Strand herum gammeln, kleine Wanderungen und Laufrunden ließen sich dennoch ohne große Probleme einplanen.

Auch die Umgebung um Mon Perin bietet einiges, jedoch sollte man hier an Fahrrad oder Laufschuhe denken. Es lassen sich tolle Buchten finden, die teilweise menschenleer sind. Immer wieder stößt man entlang der Küste auf verfallene Bunkeranlagen, wie das Fort Forno das direkt am Campingplatz liegt. Ein paar kleine Naturschutzgebiete befinden sich ebenfalls in der Nähe des Campingplatzes.

Die Heimreise wurde dank unseres mobilen Zuhauses kurzfristig etwas umgestaltet und wir fuhren über Triest und Italien nach Hause. In Italien haben wir uns noch einen dritten Campingplatz angesehen. Dieser hatte keinen direkten Zugang zum Meer, dafür lag er auf einer Klippe von der man einen schönen Blick in die Bucht genießen konnte. Ein Schuttelbus brachte die Bewohner des Camping Vilage Mare Pineta mehrmals täglich zum Strand und wieder zurück.

Da wir aber direkt ans Wasser wollten entschlossen wir uns weiter in Richtung Heimat zu fahren – mit einem kurzen Zwischenstop mit einem Sprung ins kühle Nass in Italien 🙂  Auf halber Strecke machten wir noch Halt am Wörthersee um im Promenadenbad der Gemeinde Pörtschach noch einmal die Füße ins Wasser zu halten. Diese Chance haben wir auch gleich genutzt um uns bei einem netten Abendessen nochmal die Bäuche zu füllen bevor es dann endgültig nach Hause ging.

Alles in allem können wir mit unserem Urlaub, auch wenn er eher ruhig war und uns die Berge fehlten, wieder voll zufrieden sein. Allerdings gibt es ein paar Dinge am Campingplatz Urlaub an die wir einfach nicht gedacht haben, die wir aber beim nächsten Mal sicher bedenken werden. Wir freuen uns schon auf unsere nächste Tour mit unserem mobilen Heim. Mal sehen wo es hin gehen wird 🙂

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